Poitiers 732

Robert F. Barkowski: Poitiers 732

Erschienen: 03.02.2016
Verlag: Bellona, Warszawa
Sprache: polnisch

Ein Buch über die Schlacht von Poitiers (Frankreich) im Oktober 732. In einer 7 Tage andauernden Schlacht besiegten die vom Hausmeier Karl Martell angeführten fränkischen, langobardischen, sächsischen und friesischen Truppen (die zeitnah geschriebene Mozarabische Chronik von 754 benutzt zum ersten Mal den Begriff Europenses als Bezeichnung) das Invasionsheer der muslimischen Araber und Berber und stoppten somit die islamische Expansion in den Westen Europas. Der Heerführer der Mauren und Araber, Abd ar-Rahman, fiel während des Kampfes, und die Reste seines Heeres zogen sich auf die Iberische Halbinsel zurück. Das vorliegende Buch untersucht eine breite Palette schriftlicher Quellen und vergleicht die verschiedenen Rezeptionen der Schlacht, sowie wichtige historische Zusammenhänge, die zu der Schlacht führten. Am Anfang des Buches werden die Antagonisten vorgestellt und der Aufstieg des Islams und seine militärische Expansion bis zur Gründung eines Imperiums unter den Ummayaden aufgezeigt, die im 8. Jahrhundert bis nach Spanien expandierten und deren Nachfolger später in der Schlacht von Poitiers gegen Karl Martell aufs Feld zogen. Im weiteren Verlauf wird der Aufstieg der Familie Karl Martells im merowingischen Frankenreich beschrieben. Das dritte Kapitel gibt Einblicke in die Deutung der Person Karl Martells im Hinblick auf seine Herkunft und die historische Wahrnehmung seiner Person. Im Mittelpunkt des Buches stehen jedoch die Ursachen, der Verlauf und die Folgen der Schlacht.